Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Ich wünsche allen Lesern frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in neue Jahr!

weihnachtsmarkt-rostock-2011

Foto: Rostocker Weihnachtsmarkt 2011

Das Jahresende ist ja nun immer eine Zeit, um auf das zu Ende gehende Jahr zurückzublicken...Lesen Sie mehr...
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Der leere Posteingang

Nicht mehr Herr über den eigenen Posteingangsordner? Hunderte von E-Mails in der Inbox? Heute möchte ich eine Methode vorstellen, wie wir die Souveränität über unsere elektronische Post zurückerlangen können und empfangene E-Mails professionell managen. Sie ist unter dem Namen „Inbox Zero“ bekannt und wurde von dem amerikanischen Autor Merlin Mann entwickelt. Auf seinen Ideen beruht das Konzept, welches ich hier heute mal etwas ausführlicher vorstellen möchte. Wer noch mehr darüber erfahren möchte, findet auf seinen Webseiten weitere Informationen. „Inbox Zero“ beruht zum Teil auf „Getting Things Done“ (GTD), eine Methodik, über die wir schon im Zusammenhang mit OmniFocus gesprochen haben. Genug der Vorrede, befassen wir uns mit dem Thema E-Mail...

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Von der MobileMe-Galerie zu Flickr

Bisher habe ich alle Fotos, die ich mit anderen - sei es öffentlich oder privat - teilen möchte, in entsprechende MobileMe-Galerien hochgeladen. MobileMe-Galerien sind für mich eine ziemlich ideale Lösung, weil sie gut an Mac, iPhone, iPad und Apple TV angebunden sind und sowohl iPhoto als auch Aperture entsprechende Upload-Module besitzen. Auch eine iOS-App zum Betrachten eigener und fremder Galerien wurde von Apple veröffentlicht. Alben kann man mit Kennwörtern schützen, sodass eine Abgrenzung zwischen öffentlich zugänglichen und privaten Fotos möglich ist.

Das alles ist allerdings bald Geschichte, genauer gesagt am 30. Juni 2012. Wie viele Leser sicherlich wissen, wird MobileMe ab Herbst diesen Jahres durch den iCloud-Dienst abgelöst, der viele neue und interessante Funktionen mit sich bringt und - im Gegensatz zu MobileMe - in der Basisversion kostenlos ist. Nur leider gehören die Galerien (ebenso wie die iDisk und der Webspace) nicht mehr zum Funktionsumfang, sie sind nur noch ein gutes Dreivierteljahr nutzbar. Viele Einzelheiten zum MobileMe-iCloud-Übergang hat Apple übrigens auf dieser Webseite veröffentlicht.

Für mich war es daher an der Zeit, sich nach einer Alternative für meine Fotos umzusehen. Es sind zwar noch einige Monate hin bis Apple meine Bilder löscht, allerdings möchte ich mir nicht mehr die Arbeit machen, neue Fotos auf ein System hochzuladen, bei dem das Ablaufdatum bekannt ist und immer näher rückt. Nach einer entsprechenden Recherche habe ich mich für den Bilderdienst Flickr von Yahoo entschieden. Die Anbindung an mein „Ökosystem“ ist im Falle von Flickr durchaus mit MobileMe zu vergleichen. Sowohl iPhoto wie auch Aperture haben Upload-Module für diese Foto-Community, die vom Look & Feel dem MobileMe-Pendant sehr ähnlich sind. Ich arbeite hauptsächlich mit Aperture:

aperture-flickr

Tags, Meta- und Geodaten (letzteres optional) werden mitexportiert, daher ist nach dem Upload auf der Flickr-Website nicht mehr all zu viel zu erledigen…
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Markdown

Das Problem ist uralt. Wie schreibe ich plattformunabhängige Texte mit Formatierungen, die ich auch einige Jahre später noch wieder einlesen kann? Man kann es drehen und wenden wie man will, das robusteste Format ist nunmal „Plain Text“, also einfache Textdateien, die typischerweise die Dateiendung „.txt“ haben. Noch interessanter wird die Fragestellung, wenn wir uns das Erstellen von formatierten Texten auf iOS-Geräten anschauen. Die meisten Editoren können das nicht, weil iOS zur Zeit keine Bibliotheken für „Rich Text“ zur Verfügung stellt und man alles „zu Fuß“ programmieren müsste. Demnach wäre „Plain Text“ auch unter diesem Gesichtspunkt eine gute Ausgangsbasis, insbesondere, wenn man Texte wechselseitig unter OS X und iOS bearbeitet.

Können wir auch in einfachen Textdateien Formatierungsanweisungen unterbringen? Klar können wir das, mit HTML und LaTeX beispielsweise haben wir zwei Ansätze, die schon lange verfügbar sind. Das Problem ist nur, dass sowohl HTML also auch LaTeX in ihrer Rohform - also quasi im Quellcode - nur schlecht flüssig zu lesen und zu schreiben sind.

Genau hier kommt Markdown ins Spiel. Markdown ist eine einfache Auszeichnungssprache, die von John Gruber (vielen Apple-Usern sicherlich als Blogger bekannt) und Aaron Swartz entworfen wurde. Sie lässt sich im Quellcode sehr gut lesen. Die vollständige Syntax zu erläutern, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, hier ein kurzer Beispieltext:

Beispieltext
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Mit Markdown kann man z.B. Texte *kursiv*, **fett** oder gar ***fett und kursiv*** formatieren. Weitere Sprachelemente sind:

- Aufzählungen
- Text als `Quelltext` markieren
- Links setzen, z.B. auf die [Apple-Homepage](http://www.apple.de)


In diesem Text befinden sich bereits viele der häufig benötigten Markdown-Elemente. Die Unterstreichung mit dem Gleichheitszeichen sorgt für eine Überschrift der Ebene 1, vergleichbar mit dem h1-Tag in HTML. Eine Unterstreichung mit dem Minuszeichen erzeugt eine Überschrift der Ebene 2, für die Ebenen 3-6 braucht man die Alternativsyntax mit 1-6 Doppelkreuzen vor der Überschrift (z.B. #### Überschrift der Ebene 4). Für Fett- und/oder Kursivdarstellung sorgt eine entsprechende Anzahl von Sternen (alternativ auch Unterstriche) vor und nach dem betreffenden Text. Umnummerierte Aufzählungen beginnen einfach mit dem Minuszeichen, nummerierte mit der entsprechenden Zahl. Die Syntax für Hyperlinks ist deutlich kürzer als in HTML.

Formatiert sind unser Text so aus:



Mit entsprechenden Programmen - dazu gleich mehr - können wir daraus nun...
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